Smi und Smu unterwegs

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Tag 4 - 6

Cabo da Roca-Tarifa > Die Reise

Tag 4
Donnerstag, 27.04.2017, Abfahrt 09.30h
Reinosa – Castropol, 350 km


Vom Balkon aus sehen wir, dass die Straßen leicht schneebedeckt sind.
Wir frühstücken ausgiebig und schauen uns die Wetterverhältnisse noch mal an. Die Straßen sind nun frei und wird laden auf.
Allerdings hat der Hotelmitarbeiter Probleme das Garagentor zu öffnen.
Anschließend „rollen“ wir hinter einem Räumfahrzeug in Richtung Tal/Küste.  Es fängt wieder an zu schneien. Zum Glück setzt schon bald Regen ein und wir fahren zur Küste Richtung Gijon.
Puh, das ist ja noch mal gut gegangen.
Bei sonnigen 15 Grad machen wir erst mal in einer kleinen Bucht eine Pause.
Dann geht's weiter an den Strand von Gijon.
Nach einer angemessen Pause am Playa geht’s zu einem Decathlon Geschäft. Smu kauft sich eine neue Regenhose (sogar zwei, sicher ist sicher).
Weiter über die Autovia bis Castropol.
Nette Unterkunft direkt am Wasser.
Der „Concierge“  ist freundlich und nett. Am Abend speisen wir gepflegt. Vorher haben wir die kleine Ortschaft erkundet, da es erst ab 20.00h Abendessen gab.
Nettes Dorf!
Zwischendurch hat Smi festgestellt, dass sein Klapphelm defekt ist. Mit dem Multitool vom Smu konnte der Mechanismus zwar nicht repariert aber zumindestens geschlossen  werden.
Der Helm war ja auch schon vier Tage in Benutzung!!
Scheißhelm!!

Am Freitag sind es dann nur noch gut 200 km bis nach Santiago de Compostella.

Tag 5
Freitag, 28.04.2017, 09.50h
Reinosa – Santiago, 200km


Wir warten aufs Frühstück, aber es ist niemand vom Personal da.
Schließlich reisen wir gegen 09.50h ohne zu frühstücken ab.
Bisher bestes Wetter der Tour, so kann es weiter gehen.

Wir fahren eine super Mopedstrecke und passieren Menschen über Menschen, die sich auf dem Jacobsweg befinden.
Ca. 30 km vor Santiago machen wir eine längere Rast an einer Tanke und werden von vielen Pilgern per Pedes oder auf dem Rad überholt.
Mit dem Navi fahren wir zu unserem gebuchten Hotel im Herzen der Altstadt (tolle Lage).
Das Hotel hätten wir ohne Navi nicht gefunden. Zudem ist es vermutlich das schmalste Hotel der Welt (nur so breit wie unser Zimmer).
Es ist zweckmäßig ausgestattet und in Toplage zum Jakobsdom und zur Altstadt. Die Mopeds parken vor dem Hotel auf einem Parkstreifen; wir zahlen an der Parkuhr.
Dopelzimmer für 60,- Euro, Klasse!
Erster Stadtbummel ab 16.00h; Dombesichtigung und Besuch des Apostelgrabes.
Zwischendurch lauschen wir einem Straßenmusiker und setzten uns anschließend in der kuscheligen Altstadt an einen Tisch einer kleinen Bodega. Hier gibt es Dutzende davon. Dort nehmen wir zum ersten Mal leckere Tappas zu uns (Schinken und Muscheln). Dazu Bier für kleines Geld.
Wir beobachten die Pilger und fühlen uns wohl.
Die Tour 2017 wird langsam angenehm………………………………………………..

Wir gehen zurück zum Hotel und wollen die Parkzeit bei den Mopeds nachzahlen. Die netten Spanier halten das für überflüssig; für Mopdes wird hier nicht bezahlt!
Wir wollen aber auf der sicheren Seite sein und zahlen nochmal 1,10 Euro bis zum nächsten Tag nach.

Nach einer kurzen Pause zieht es uns erneut in die Altstadt.
Auf der Suche nach einer Bodega kommen wir wieder an der vom Nachmittag vorbei und bleiben dort hängen.
Muscheln, Gambas, Schinken vom  Iberico Schwein  und leckeres Bier runden den Abend ab.
Ein pilgernder Holländer setzt sich zu uns und erzählt von seiner Wanderung auf dem Jacobsweg und seinen Erlebnissen.
Wir bleiben dann mal lieber beim Motorradfahren.

Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.
Der Abstecher hierhin hat sich absolut gelohnt.
Auch wenn Smi keine echte Kerze im Dom anstecken durfte.

 

Tag 6
Samstag, 29.04.2017, Abfahrt: 09.30h
Santiago de Compostella – Viseux (P),  520 km


Smi fährt mit Hexenschuss los.
Aua.
Wir kommen kaum voran und tanken nach 12 km. Es ist wolkenlos und echt frisch. Snack und Heißgetränke an der Tanke.
Fahren wieder auf die Autobahn und spulen 200 km ab. Dann per Navi ins Douro-Tal.
Es sieht hier aus wie an der Mosel; alles nur größer und steiler.
Hier kommen die bekanntesten Portweine her. Auch die Fa. Sandemann produziert hier.

Tolle Mopedstrecke, tolles Gelände.
Wir finden keine Unterkunft.
Das Internet ist nur sehr eingeschränkt vorhanden und die App funktioniert nur online.
In Lamego ist zwar ein Reitturnier aber kein Hotel für uns.
Wir fahren daher per Navi nach Viseux. Im dortigen Wellness Hotel sind wir mit unserem Geldbeutel falsch. Die nette Frau an der Anmeldung  gibt Smu aber einen Stadtplan mit weiteren Unterkünften.
Wir landen in einem alten Hotel mit dem vermutlich ältesten Concierge der Welt.
Der Aufzug ist kaputt und das einzige freie Zimmer ist natürlich nur über ein riesiges Treppenhaus zu erreichen. Wir schleppen unsere Sachen also nach oben.
Neben dem Hotel befindet sich ein kleiner Supermarkt in dem wir uns versorgen.
Wir speisen auf dem Doppelbett und sind schön kaputt.
Wir waren bis 20.30h unterwegs. In Viseux ist es aufgrund der anderen Zeitzone aber erst 19.30h

 
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